Krankheitsvorsorge ist ein wichtiger Teil der Kaninchenzucht. Um dauerhaft einen gesunden Zuchtbestand zu haben ist die erste Vorsichtsmaßnahme die Impfung. Geimpft werden kann gegne verschiedene Krankheiten. Hier einmal im Überblick.

RHD -Kaninchenseuche:

Kaninchenseuche ist für Kaninchenzüchter in Deutschland eine pflichtimpfung. Diese Impfung ist empfehlenswert sie sollte einmal jährlich am ganzen Kaninchenbestand durchgeführt werden.

Myxomatose:

Myxomatose wird durch Stechmücken übertragen. Eine Impfung ist je nach Standort der Kaninchenzucht zu empfehlen. Erkundigen sie sich einfach im Ortsansässigen Verein wie hoch die Verbreitung der Krankheit ist. Um einen wirkungsvollen Schutz vor dieser Krankheit zu erziehlen sollte 2 mal geimpft werden. Im allgemeinen wird die Nachimpfung ca. 8 Wochen nach der ersten Impfung angesetzt.

Kaninchenschnupfen:

Von dem bekannten Kaninchenschnupfen gibt es viele verschiedene Arten. Deswegen ist ein umfassender Impfschutz schwer zu erzielen. Eine Impfung ist in der Regel nur dann sinnvoll wenn man schon erkrankte Tiere im Stall hat und die restlichen Tiere vor ansteckung schützen will. Dann kann man die bestimmt Schnupfenart die der Tierarzt zuvor bei dem erkrankten Tier feststellen hat impfen lassen. Vom Deutschen Zuchtverband wierd jedoch von dieser Impfung abgeraten da die geimpften Tiere trotzdem den keim tragen und bei Verkauf andere gesunde bestände anstecken können.


Eine weitere Art der Krankheitsvorsorge ist die Präperationsbehandlung. Um Krankheiten am ausbruch zu hindern greifen Züchter regelmäßig (z.B. halbjährlich) zu einer Vorsorgebehandlung. Besonders oft wird dieses Verfahren bei der Kokzidose angewendet. Mit spezillem Futter oder auch präperat was in die Tränken kommt hat man so die möglichkeit die Tiere schon im vorab einer Krankheit zu behandeln.

Im allgemeinen gehört es auch zur  Krankheitsvorsorgen die Tiere ordentlich zu halten. Eine ausgeglichene Fütterung sollte dabei nicht fehlen. Den nur dadurch bauen die Tiere ein ordentliches Imunsystem auf. Nicht vergessen werden sollten in diesem Zusammenhang auch Futterergänzungsmittel wie Vitamine und Mineralien.

 

 


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