Die Kaninchenhaltung

 Meine Zwerge leben ganzjährig draußen. Dort sind sie in Holzställen mit den Innenbuchtenmaßen von 130 x 60 cm und  65* 60 cm untergebracht. Insgesamt 20 Innenboxen sowie Reserveställe und außerdem 2 große Ausläufe stehen zur Verfügung.

Das Einstreu besteht zu 50% aus Sägespänen und zu 50% aus Stroh.

Ausgemistet wird einmal pro Woche.

 Gefüttert werden meine Zwerge mit Pelletfutter von Deukanin Kräuter und Peterselie das ich selber untermiche mit Hafer, Kräutern, Sonnenblumenkerne, Johannisbrot, Maisflocken und trocken Obst und Gemüse. Außerdem täglich Gemüse und Obst frisch. Heu steht natürlich auch immer zur Verfügung.

Die Freigehege:

Unser Freigehege bietet viel Platz zum Spielen. Meine Ausläufe stehen auf Betonboden damit die kleinen nicht zu viel Gras fressen oder sich durchbuddeln können. Den 2 Auslauf haben wir jetzt im Frühjahr erst neu Renoviert. Und sie lieben ihn.

 

Zuchtanlage

Standort:

 Der Standort der Kaninchenzuchtanlage sollte wohl bedacht sein. Es ist wichtig das die Ställe vor extremen Wettereinflüssen geschützt werden. Sie sollten Zugfrei, Trocken und Ruhig stehen. Außerdem ist es empfehlenswert wenn eine gewisse Dämmung vorhanden ist. Im Sommer sollten sie keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein da sonst die Kaninchen einen Hitzeschlag bekommen würden. Und im Winter ist es vorteilhaft knapp über 0°C im Stall zu haben. Des weiteren sollte eine gute Belüftung gewehrleistet sein damit die Kaninchen frichluft bekommen. Das ist sehr wichtig für die Tiere denn sonst bekommen sie von dem ständigen Amoniakgeruch irgendwann Lungenschäden. Als letztes sollte man auch noch beachten das die kaninchen genug Licht bekommen. Was durch ein Fenster oder eine ganztägig geöffnete Tür geschehen kann.

Beschaffenheit des Stalls:

 Grundlegend sollten beim Stallbau keine Materialin verwendet werden die den Kaninchen schaden könnten. Dazu zählen Plastik, vorbehandelte Hölzer, Lacke und Farben und scharfkantige Gegenstände. Der Stall sollte zudem mit einem Nagersicheren Gitterdraht verschlossen sein damit die Tiere genug Frischluft bekommen und gleichzeitig sich nicht verletzten oder ausbrechen können. Es ist empfehleneswert den Stallboden leicht anzuschrägen damit Urin und andere Flüssigkeiten nach hinten weglaufen können. Der Stall sollte auf 4 erhöhten Füßen stehen damit er von unten nicht anfängt zu verrotten. Außerdem mimmt der Stall so nicht die kälte vom Boden auf. Den Stallboden kleidet man am besten mit Dachpappe aus. So kann der Urin und der Kot der Tiere nicht ins Holz ziehen. Dadurch vermeidet man ein schnelles verrotten des Holzes und kann den Stall jederzeit viel besser reinigen. Falls man den Stall innen Weiß anstreichen möchte empfiehlt es sich auf Weißkalk zurückzugreifen. Dieser Schädigt die Tiere nicht.

 Ausstattung: 

Der Stall sollte mit einer Heuraufe, einem Futternapf und einer Tränkanlage ausgestattet sein. Außerdem empfiehlt sich noch ein Haus was dem Kaninchen sowohl als Unterschlupf als auch als Außsichtspunkt dient.

Die Heuraufe sollte erhöht angebracht sein damit das Heu nicht mit Kot und Urin in berührung kommt. Trotzdem sollte das Tier noch gut zum fressen herankommen. Außerdem ist darauf zu auchten das sich das Tier nicht daran verletzen kann.

Bei der Wahl eines Futternapfes sollte man auf ein Modell aus Ton oder Steingut zurückgreifen. Diese Futternäpfe können von den Kaninchen nicht so leicht umgeworfen werden und verhindern somit das das Futter im ganzen Stall verteilt wird. Außerdem ist darauf zu achten das der Futternapf nicht zu groß ist. Den die Kaninchen neigen sonst dazu sich in den Futternapf zu setzen was zur folge hat das sie teilweise ins Futter abkoten.

Bei der Tränkanlage gibt es verschiedene Optionen. Es gibt automatiche Tränkanlagen die natürlich sehr teuer sind. Ich kann die Nippeltrinkflaschen empfehlen. ich benutze sie selbst und bin sehr zufrieden mit ihnen. Man kann sie leicht von oben befüllen ohne sie jedes mal abzubauen. Ein extra Deckel verhindert das, das wasser von oben verschmutzt wir und im gegensatz zu den Kugeltränken neigen sie nicht dazu zu  verstopfen. Es gibt inzwichen auch schon viele Modelle mit frostschutzsicherer Plastik. Dies ist äußers sinnvoll falls es doch mal gefriert. Sie sollten drauf achten das der Kunststoff durchsichtig oder teildurchsichtig ist damit sie von außen immer den befüllungszustand gut erkennen können.


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